Mama singt megaschön!
Gustav Ravi Böcker
Vera-Lotte Boecker überstrahlt mit ihrem Sopran alles, der aber hebt sich von den anderen Stimmen wie der Klang eines Steinways von einem Hammerklavier-Ensemble ab.
Kurier · Susanne Zobl · 18.09.2026
Gewinnend Vera-Lotte Boecker als Calisto: Die Sängerdarstellerin mit der sprechenden Mimik meistert nicht nur Koloraturen sicher, sondern verleiht vor allem den Melodiebögen Anmut und Ausdruck, in die ihre Parlando-reiche Partie gipfelt.
Der Standard · Christoph Irrgeher · 18.09.2026
Die Textverständlichkeit ist vorbildlich. Vera-Lotte Boecker als Maria Stuart ist ein beeindruckend energiegeladenes Nervenbündel.
BR Klassik · Bernhard Neuhoff · 11.05.2026
Vera-Lotte Boecker ist Maria. Flamboyant, voller Stolz, zerrissen in ihren Emotionen, auch besessen von der Gier nach der Macht, die sie bald nicht mehr hat. Unabdingbar und ein stimmliches wie darstellerisches Ereignis. Eigentlich eine lyrische Partie kulminiert in Boecker das ganze Drama um eine Frau und um Macht an sich, wie diese Menschen zersetzt. Da kriegt der Abend doch eine Modernität, zunächst abstrakt, dann konkret.
Süddeutsche Zeitung · Egbert Tholl · 12.05.2026
Vera-Lotte Boecker als „eindringlich verlebendigte Maria Stuart“
Neue Zürcher Zeitung · Marco Frei · 12.05.2026
Mit Vera-Lotte Boecker als Maria (Mary) Stuart ist eine vokale wie szenische Ausnahmesängerin zu erleben, sie bietet eine atemberaubende Performance.
Salzburger Nachrichten · Jörn Florian Fuchs · 12.05.2026
Vera-Lotte Boecker macht das szenisch und musikalisch hinreißend
Deutschlandfunk Kultur · Jörn-Florian Fuchs · 11.05.2026
Hinreißend gequält gibt sich am Uraufführungsabend Vera-Lotte Boecker als Mary Stuart, die mit ihrer Leistung selbst die übermächtige England-Königin, gesungen von Johanni van Oostrum, in den Schatten stellt. Sie bekommt den meisten Applaus des Abends - zusammen mit Dirigent Vladimir Jurowski und nur übertroffen von dem Schöpfer dieser neuen Oper.
Die ZEIT / dpa · 11.05.2026
Königinnen führt Dean auch in entlegene Tonregionen. Johanni van Oostrum (Elizabeth) und Vera-Lotte Boecker (Mary Stuart) gehen da beherzt und risikolustig mit – zumal ihnen der Komponist auch Kantables gönnt. Man bestaunt zwei Singdarstellerinnen, die ihre Partien so verinnerlicht haben, als handle es sich um ein Repertoirestück. Die Einsamkeit der Monarchinnen, ihre Zerrissenheit, ihre Suche nach Liebe, die ständige Angst um Macht und Leben, all das wird bei diesen beiden Sopranistinnen nicht nur gestisch, sondern als Vokalprofil erlebbar.
Merkur · Markus Thiel · 11.05.2026
Während GMD Vladimir Jurowski mit dem Bayerischen Staatsorchester in hoch konzentrierter Souveränität die Schönheit und Wahrheit der Partitur ausbreitet, tragen zwei enorme Sängerdarstellerinnen diesen Abend und machen ihn zum Ereignis. […] Vera-Lotte Boecker verströmt mit ihrer lyrischen Sopranstimme, die sie selbst über das Hohe C jubelnd hinausführen darf, die zu Herzen gehenderen, wunderbar intensiven Töne.
concerti · Peter Krause · 11.05.2026
Mindestens in der Selbstbehauptung als Frau in einer von Männern beherrschten Welt waren sich beide gleichwohl nah. Oder eben of one blood, also verwandt. Vera-Lotte Boecker als Maria und Johanni van Oostrum als Elizabeth setzen dieser packenden Opern-Zeitreise vokal die Krone(n) auf! Einhelliger Jubel für alle.
Die Deutsche Bühne · Joachim Lange · 11.05.2026
Beeindruckend! […] Herausragend sind die Gesangs- und Darstellungsleistungen der beiden Protagonistinnen, die ihre extrem sperrigen Gesangslinien bravourös meistern. […] Vera-Lotte Boecker kontrastiert Maria Stuart mit großer Authentizität vom naiven jungen Mädchen bis zur gefassten Frau vor ihrer Hinrichtung. Ihr äußerst beweglicher Sopran überzeugt durch sensible Gestaltung und enorme stimmliche Bandbreite.
Orpheus · Iris Steiner · 12.05.2026
Vera-Lotte Boecker (als flotte Mary) … stiehlt mit ihrem höhenklaren, enorm flexiblen Sopran der wärmer, aber auch diffuser timbrierten Johanni van Oostrum (als statuarische Elizabeth) immer wieder die Schau.
OPER! online · Eleonore Büning · 12.05.2026
Vera-Lotte Boecker, von der Partitur mit einem breiten Spektrum vom Lyrischen bis ins Melodram versehen, gelingt hier das berückende Porträt einer fatal Scheiternden.
Donaukurier · Sabine Busch-Frank · 19.05.2026
Vera-Lotte Boecker fasziniert sowohl als hart von ihrem Ehemann drangsalierte Königin, als auch als die von den Umständen und ihrem Trachten nach dem Thron von England aufgewühlte Gefangene. Die beide Hauptdarstellerinnen liefern vokal und darstellerisch wahrhaft königliche Rollenporträts.
Online Musik Magazin · Roberto Becker · 10.05.2026
Boecker and van Ostrum were ideally contrasted as Mary and Elizabeth, the former’s part more lyrically, sympathetically written, the latter’s edgier, more neurotic. It was often mesmerizing to watch.
Opera · Hugh Canning · August 2026
Vera-Lotte Boecker als hinreißend leichtfüßiges Füchslein.
Opernwelt · Clemens Haustein · April 2026
At its head was the beguiling Vixen of Vera-Lotte Boecker. Her bright, fluid soprano was a superb fit for Janáček’s urgent vocal writing, while she conveyed the character’s untamable, bright-eyed energy compellingly, despite – or even because of – her very human presentation.
Opera Now · Hugo Shirley · Summer 2026
Vera-Lotte Boecker, die Füchsin, verfügt über solche Energien, zuletzt eine umwerfende, von Frau zu Baum sich wandelnde Daphne im olympischen Schneegestöber Romeo Castelluccis. Klar in der Aussprache, kristallwarm im Ton und stark in der Erscheinung auch bei diesem, ihren Rollendebüt, hängt man an allem, was sie von sich gibt.
nmz · Bojan Budisavljević · 02.03.2026
Vera-Lotte Boeker ist ein zauberhaft jugendliches Füchslein, klar und warm, eine in jeder Lage sicher und klangvoll ansprechende Stimme mit Hintergrund.
Berliner Zeitung · Peter Uehling · 01.03.2026
Vera-Lotte Boecker, …, eine agile, ideal natürliche Verkörperung der Titelrolle.
FAZ · Gerald Felber · 01.03.2026
Eine Bank dieser zugleich ernsten und nichtmenschlichen Darbietung ist das Füchslein selbst, Vera-Lotte Boecker, deren jugendlicher, silbriger, völlig ungetrübter Sopran die tierische Kühle zum Klingen bringt.
Frankfurter Rundschau · Judith von Sternburg · 01.03.2026
Musikalisch präsentierte sich die Berliner Premiere vom Feinsten. Eine stimmlich wie darstellerisch gleichermaßen bezaubernde Füchsin war Vera-Lotte Boecker dank ihres silberhellen, biegsamen Soprans und temperamentvollen Beweglichkeit, …
Opernglas · Ursula Ehrensberger · April 2026
Vera-Lotte Boecker erzählt als weibliches Titelfüchslein ihren ganz eigenen Lebenskreislauf. Ihr natürliches Talent ist es, in jugendlichem Elan unschuldig zu wirken, aber brachial zu singen. Das überzeugt: im naiven Überschwang der Jugend ebenso wie im neckischen Spiel mit dem Förster, im Revolutionsgestus und schließlich im Tod. Magdalena Kožená ist im rotbraunen Zweireiher und mit karamellfarbenen Mezzotönen ein ideal gereifter Fuchs; als Duo zwischen Kinderwunsch und blutbeschmierter Schnauze nach dem Hasenverzehr entfalten beide große Intensität.
concerti · Patrick Erb · 01.03.2026
Stimmlich brilliert das Ensemble auf hohem Niveau. Vera-Lotte Boecker gibt dem Füchslein Schlaukopf eine poetische, fast menschennahe Präsenz, mit hellen, klaren Linien, farbigem Klang und großer textlicher Sensibilität.
Berliner Morgenpost · Mario-Felix Vogt · 02.03.2026
Vom Sprechen inspiriert ist ebenso Janáčeks Musik, die die harmonische Tradition der Romantik mit slawischer Volksmusik und seiner ganz eigenen, der natürlichen Intonation folgenden „Sprechmelodie“ kombiniert. Sie bietet keine großen Gesangsbögen, sondern eher kantige Tonfolgen. Was den Hauptrollen, die den Löwenanteil des Stimmeneinsatzes zu bewältigen haben, gleichwohl einnehmende Auftritte beschert. Allen voran Vera-Lotte Boecker, die der Titelrolle etwas elastisch Expressives gibt.
taz · Tim Caspar Boehme · 02.03.2026
Few other sopranos could muster as much physical confidence in a leotard as Vera-Lotte Boecker; she gives the title role febrile physicality, matched by vocal conviction.
Financial Times · Shirley Apthorp · 03.03.2026
Ein Lichtblick ist auch die Besetzung: Vera-Lotte Boecker, gefeierte „Lulu“-Darstellerin und Sängerin des Jahres 2022, singt ihr Rollendebüt als Füchslein Schlaukopf mit bebend geschärften Sinnen. Frühlings Erwachen gestaltet sie als einen Akt der Selbstermächtigung, zum Sprung bereit, nicht bestimmt für die Ketten der Menschenwelt. Sie gehört zu denen, die auf Händen gehen können, zu den Unbeschwerten.
Tagesspiegel · Ulrich Amling · 03.03.2026
Boecker singt nuancenreich engelsgleich, reiht Sehnsucht an Verzweiflung an Strahlen an Jubel
Süddeutsche Zeitung · Reinhard J. Brembeck · 28.09.2025
Sopranistin Vera-Lotte Boecker ist als Peri stimmlich und szenisch sehr präsent: eine überragende Leistung.
Hannoversche Allgemeine · Stefan Arndt · 30.09.2025
In maximaler Aktion ist nur die Peri selbst, Vera-Lotte Boecker, die Bank der Bühnenszenerie als seidig und innig singende Sopranistin mit hohem lyrischen Anteil und als Schauspielerin mit Haut und Haar.
Frankfurter Rundschau · Judith von Sternburg · 28.09.2025
Vera-Lotte Boecker singt die Peri strahlend schön und voller Gefühl.
NDR · Peter Helling · 29.09.2025
Für die Haupt- und Titelrolle indes ist eine koloraturfähige Primadonna gefragt, was Vera- Lotte Boecker zart und schön sowie mit bewunderungswürdiger Bühnenpräsenz erfüllt.
Neue Zürcher Zeitung · Eleonore Büning · 30.09.2025
Mit Vera-Lotte Boecker hatte Kratzer eine bis ins Finale sich steigernde Charakter- Verkörperin, die schauspielerisch eindringlich sichtbar machen konnte, was ihr Gesangspart, erstrecht im Finale an Volten und Höhen abverlangte.
Hamburger Abendblatt · Joachim Mischke · 28.09.2025
Viel Beifall gab’s für die Sänger des Ensembles mit der herausragenden Vera-Lotte Boecker. Besonders schön der Lyrismus ihrer Arien im ersten und zweiten Teil, bewunderungswürdig dann, wie sie im finalen Chor der Seligen in den „wie selig, wie selig“-Phrasen mit den sechs hohen A und sechs hohen C an die Grenzen ihrer zart-silbernen Stimme ging.
FAZ · Jürgen Kesting · 29.09.2025
With Vera-Lotte Boecker in the tilte role, the production has a strong emotional focus. Her performance has all the full-throated emotional sincerity that the part demands.
Financial Times · Shirley Apthorp · 30.09.2025
Vera-Lotte Boecker gestaltete die anspruchsvolle Partie der Peri darstellerisch und sängerisch mit viel Intensität und sehr facettenreich.
Deutschlandfunk · Elisabeth Richter · 29.09.2025
Allen voran die überragende Sopranistin Vera-Lotte Boecker als Peri, die strahlend und verzweifelt wie eine Suchmaschine auf der Jagd nach der Lösung ist.
das Orchester · Michael Pitz-Grewening · Dezember 2025
Eine grandiose Donna Anna, mit dunklem Leuchten und Rundung des Tons gestaltet, flexibel, Zwischentöne mitdenkend, alles ist intelligent erfühlt und klanglich abgebildet.
merkur.de · Markus Thiel · 28.06.2025
Vera-Lotte Boecker beeindruckte als Donna Anna mit einer außergewöhnlichen Beherrschung dynamischer Kontraste.
Der Opernfreund · Getong Feng · 04.07.2025
… Donna Anna, mit bestechend flexiblem und funkelnden Sopran gesungen von Vera-Lotte Boecker.
Donaukurier · Katharina Storck · 01.07.2025
Sowohl Vera-Lotte Boecker als auch Samantha Hankey sind Sängerdarstellerinnen, denen man das emotionale Ringen um Don Giovanni abnimmt. Wobei in sängerischer Hinsicht Boecker als Donna Anna aber doch die Krone gebührt für ihre homogen geführte Stimme, die auch bei dramatischen Affekten nie schrill wird, exemplarisch bei „Or sai chi l’onore.
Augsburger Allgemeine · Stefan Dosch · 29.06.2025
Donna Anna, aka Vera-Lotte Boecker, deserves a shout-out too, with her rich, dark, and nuanced voice that brings every feeling to the surface.
blogfloejten.com · Freja Oehlenschlæger Holte · 07.07.2025
La soprano Vera-Lotte Boecker incarne avec un talent d’actrice consommé et une expressivité impressionnante les diverses facettes de Donna Anna, une séductrice au désir enflammé, menaçant même, qui se mue en menteuse effrontée puis en accusatrice. La voix est d’une justesse, d’une précision et d’une force magnifiques même dans les moments les plus expressifs et les plus exaltés.
Résonances lyriques · Luc-Henri Roger · 06.07.2025
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