„Vera-Lotte Boecker als die geschändete Tochter liefert im Cuvilliés-Theater ein packend beängstigendes Psychogramm einer im Horror groß gewordenen, vielfach geschändeten und dennoch nicht pervertierten Frau. Boecker meidet große Gesten, sie ist dafür erfüllt von einer versehrenden Intensität, die selbst die vertracktesten Gesangslinien in den Ausdruck von Schrecken und Lebenswillen verwandelt.“
Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung

